- Match of the day: Ich hätte hier ebenso verdient das Matchup zwischen Primo Colon und Brian Kendrick anführen können, habe mich allerdings für den wahrlich sehenswerten Bout des United States Champions Shelton Benjamin entschieden. Ich bin grundsätzlich ein Fan seines Stils, da er ebenso wie Kurt Angle dem echten Ringkampf sehr nahe kommt und technisch sowie kräftemäßig außerordentlich anspruchsvoll ist (Kurt Angle ist natürlich vom Wrestling her in ganz andere Dimensionen aufgestiegen, man kann ihn fast schon als Ultimate Fighter bezeichnen, ich dachte bei diesem Vergleich eher an den ehemaligen WWE Angle). Wie wir ja alle wissen: Hurricane Helms is back. Und eben jener bildet den Gegner des US-Champs. Ein Match, das gleich von Beginn an ein außerordentlich hohes Tempo vorlegt, und sich über weite Strecken nicht wirklich ein Momentum herauskristallisieren kann. Beide bedienen sich brutaler Attacken sowie effektiver Moves wie Dropkicks, Snapmare & Submission, Neckbreaker, schnelle Takedowns und Armbar/Sleeper auf den grounded Opponent usw. Sehr spektakulär anzusehen sind die diversen Konter vor allem von Shelton. Bei den Picks hab ich mir eine Dropkickabwehr von Benjamin auf den vom Top-Rope entgegenfliegenden, vermutlich Cross-Body planenden Helms ausgesucht. Jener eben angesprochene Cross-Body ist allerdings kurze Zeit später genau der Move, welcher Helms den meiner Ansicht nach unerwarteten Sieg beschert.





Der Rest der Show stand ganz im Zeichen des Champions, und den Anschuldigungen bezüglich des Hotel-Room-Assaults auf Jeff Hardy. Beim Cutting Edge war diesmal Bruderherz Matt Hardy vor Ort um den Champ zur Rede zu stellen. Dabei spielt der Master Manipulator Edge beeindruckende Mindgames mit seinem Gast, und versucht ihm einzureden, dass er im Vergleich zu Jeff, vor allem in Hinsicht auf Beliebtheit bei den Fans und Bedeutungsgrad im Roster unter seinem Wert verkauft würde. Unterbrochen wurde der Dialog (wie war es anders zu erwarten) von Khozlov, der ja bei Armageddon ein Match gegen Matt bestreiten wird.
In Rückblick auf den imposanten Beginn der Show, war das am Ende dazu stattfindende Main-Event zwischen Tripple H und Jeff Hardy nicht annähernd gerecht. Ein Match ohne besonders hervorzuhebender Aktionen, diverser Fall und Platzierungsfehler der Sportler sowie die grundsätzlich im Hinblick auf das Match bei Armageddon unnötige Konfrontation endete mit einem knackigen Double-Spear-Takedown vom Champion höchstpersönlich, der das Ganze wohl auch nicht mehr mitansehen konnte und uns eigentlich damit einen Gefallen getan hat.



test test..scheint zu klappen
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